Pneumatik Drosseln Geschwindigkeitssteuerung

Pneumatik Drosseln Geschwindigkeitssteuerung

Pneumatik Drosseln zur Geschwindigkeitssteuerung

Kapitel 6:  Geschwindigkeitssteuerung mit Drosseln

Beim Drosseln geht es prinzipiell darum, den Querschnitt der Druckluft-Arbeitsleitung zu verengen, um damit die Strömungsgeschwindigkeit der Druckluft zu mindern. Die Bauteile hierfür sind: 

einfache Drosseln nicht verstellbar und verstellbar
Pneumatik Drossel nicht verstellbar Schaltzeichen.jpg
Pneumatik Drossel verstellbar Schaltzeichen.jpg
Drosselrückschlagventile, welche nur in einer Richtung drosseln
Pneumatik Symbol Drosselrückschlagventil.jpg
 

Wie sind Drosseln zu verbauen?

Generell sollten Drosseln in der Abluftseite verbaut werden, damit wird der „Slip-Stick-Effekt“ (Slip-stick = engl. Rutschen und Steckenbleiben) gemindert. Beim Einsatz von doppelwirkenden Zylindern gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder Drosselrückschlagventile in der Arbeitsleitung (Bild 1) oder einfache Drosseln in der Entlüftung (Bild 2). Letzteres findet hauptsächlich Verwendung in Ventilinseln. 

Bei einfach-wirkenden Zylindern bleibt nur die Möglichkeit, die Drossel in die Zuluftseite einzubauen. Da dies gleichermaßen die Abluft darstellt, ist ein Drosselrückschlagventil zu verwenden. 

Pneumatik Drosseln Geschwindigkeitssteuerung

6A1: Unterschiedliche Ausfahrgeschwindigkeiten innerhalb eines Hubs
Ein Zylinder mit einem Hub von 30 cm soll die letzten 10 cm vor Erreichen der vorderen Endlage gedrosselt ausfahren. Das Einfahren soll ungedrosselt geschehen. 

pn_uebung drossel1.jpg

! Entwickeln Sie einen Pneumatik-Plan zu der oben abgebildeten Anlage.
! Erweitern Sie die Anlage so, dass Sie jederzeit manuell die Grundstellung anfahren können.
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