Definition Roboter

Roboter- und Handhabungsgeräte

Definition Roboter nach VDI-Richtlinie 2860 und der Norm EN 10218-1

Definition Roboter nach VDI-Richtlinie 2860
“Industrieroboter sind universell einsetzbare Bewegungsautomaten mit mehreren Achsen, deren Bewegungen hinsichtlich Bewegungsfolge und Wegen bzw. Winkel frei programmierbar oder sensorgeführt sind. Sie sind mit Greifern, Werkzeugen oder anderen Fertigungsmitteln ausrüstbar und können Handhabungs- und/oder Fertigungsaufgaben ausführen.
   
Definition Roboter nach Norm EN 10218-1
“Ein Roboter / Industrieroboter ist ein automatisch gesteuerter, frei programmierbarer Mehrzweck-Manipulator, der in drei oder mehr Achsen programmierbar ist und zur Verwendung in der Automatisierungstechnik entweder an einem festen Ort oder beweglich angeordnet sein kann.
 

Festprogrammierbare Handhabungsautomaten verwendet man für immer gleich bleibende Bewegungsvorgänge. Meistens sind diese Geräte mit pneumatischen Hub- und Drehzylindern ausgerüstet. Diese werden auch als Pick-and-Place Geräte bezeichnet. Eine Programmierung erfolgt oft über Endschalter bzw. Anschläge. Beispiele lassen sich nennen wie Ladeportale, Übergabegeräte, etc. 

Übersicht Handhabungssysteme.jpg

Mit diesen Definitionen wird der Roboter klar abgegrenzt zu den sogenannten Manipulatoren und den Pick-and-Place Geräten:

Manipulatoren: Einlegegeräte:
telemanipulator.jpg Einlegegerät.jpg

 Manipulatoren sind Bewegungsgeräte, die von Hand unter Sichtkontrolle gesteuert werden. Dabei agiert der Bediener als Master. Bei fernbedienten Manipulatoren, den Teleoperatoren, wird der Bewegungsvorgang über Bildschirme kontrolliert. Mit Mikro-manipulatoren können über Mikroskope Arbeiten an kleinsten Bauelementen, z.B. an Mikroprozessoren ausgeführt werden.

 

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Klassifizieren Sie die hier abgebildeten Anlagen und begründen Sie!
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